Der Wettbewerb

Themenfeld 1: Landbewirtschaftung

Ihre enge Verflechtung mit dem Boden legt es nahe, dass die Landwirtschaft dem Boden eine besondere Wertschätzung entgegenbringt. Nur auf intaktem Boden lassen sich dauerhaft gesunde Nahrungsmittel produzieren.

Boden ist die Grundlage für die Erzeugung unserer Nahrungsmittel und damit eins der kostbarsten Naturgüter für die Menschheit. Mit 52,4 Prozent haben wir heute mehr als die Hälfte der Fläche der Bundesrepublik Deutschland in Acker- und Weideland umgewandelt und damit auch die Verantwortung für den Erhalt dieses Bodens übernommen.

Dabei steht die Landwirtschaft vor großen Herausforderungen: Bei Preisdruck, Klimawandel, wachsender Flächenkonkurrenz u.v.a. soll sie gleichzeitig die Aspekte der Nachhaltigkeit wahren. Nicht erneuerbare Ressourcen und Land sollen nicht weiter verknappt, die biologische Vielfalt geschützt und somit Land, Wasser und Boden für künftige Generationen bewahrt werden. Jedem nachhaltig wirtschaftenden Landwirt liegt es am Herzen, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zum Beispiel den Humusaufbau durch standortgerechte Bodenbearbeitung, Düngung und angepasste Fruchtfolgen zu fördern, ohne das Potenzial der natürlichen Ressourcen zu erschöpfen.

Die Wettbewerbsbeiträge zum Themenfeld Landwirtschaft können vielfältig sein. Alle Initiativen zur nachhaltigen Umsetzung einer standortgerechten Bodennutzung sind eingeladen mitzumachen. Hierbei sind zum Beispiel auch Projekte angesprochen, die sich der Züchtung und dem Vertrieb von an lokale Bedingungen angepassten, robusten, ertragssicheren und nachbaufähigen Pflanzensorten verschrieben haben. Auch Initiativen, die die Idee der Regionalvermarktung zum Aufbau lokaler Wertschöpfungsketten mit sozialem Anspruch aufgreifen, um gezielt nachhaltig wirtschaftende Betriebe mit Kunden zusammenzubringen, leisten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Bodennutzung.

 

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